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Interdisziplinäre Onlinekonferenz im Bevölkerungsschutz Social Media und die Corona-Pandemie

Interdisziplinäre Onlinekonferenz im Bevölkerungsschutz

 Social Media und die Corona-Pandemie

 

Die Corona-Pandemie zwingt seit dem Frühjahr 2020 zahlreiche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben digitale Lösungsansätze zu entwickeln. Durch die physischen Kontaktbeschränkungen verschiebt sich die Kommunikation und Interaktion zunehmend in den digitalen Raum. So werden nicht nur berufliche Besprechungen vermehrt über Videokonferenzen durchgeführt, auch die Risiko-und Krisenkommunikation findet verstärkt über virtuelle Plattformen statt. Bürger*innen suchen Kriseninformationen mehr und mehr in den sozialen Medien und kommunizieren in privaten Messenger-Diensten. Aber wie verändert die Corona-Pandemie die Nutzung von sozialen Medien im Bevölkerungsschutz und welche Lösungsansätze existieren bereits im Umgang mit Falschinformationen?

Diesen Fragen ging der Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit, geleitet von Prof. Dr. Frank Fiedrich gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zur Förderung von Social Media und Technologie im Bevölkerungsschutz (DGSMTech) e.V. in einer interdisziplinären Onlinekonferenz vom 16.11.-20.11.2020 nach. An jedem Abend in dieser Woche referierten Expert*innen aus Wissenschaft & Praxis über ausgewählte Themen, die im Anschluss aktiv diskutiert wurden.

Prof. Dr. Fiedrich eröffnete am Montag, den 16.11. die Konferenz, die sich durch mehr als 100 Anmeldungen pro Abend und mit aktiven Diskussionen als großer Erfolg erwies. „Die große Anzahl der Anmeldungen und die Vielfältigkeit der hier vertretenen Einsatzorganisationen verdeutlicht die wichtige Rolle der sozialen Medien und der Kommunikation während einer Pandemie“, so Prof. Dr. Frank Fiedrich.

Die Woche startete mit einem Vortrag von Ramian Fathi zum Thema „VOST: Social Media Analysen während der Corona-Pandemie – Lagedarstellung für Krisenstäbe“, der einerseits als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls und andererseits als Vizepräsident der DGSMTech e.V. und Leiter des VOST THW vertreten war. Am Folgetag fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wer konnte wie in der Corona-Krise helfen?” mit den Referenten Regina Fleischmann (Universität Bonn), Dr. Daniela Vogt, Nils Feldeisen und Markus Pajonk statt.  Die „Krisenkommunikation während der Corona-Krise“ wurde am Mittwoch von Katja Evertz (FleishmanHillard) und Jan Müller-Tischer (Trainer und Berater für Kommunikation im Katastrophenschutz) beleuchtet. Prof. Dr. Lars Tutt (HS Bund) und Patrick Drews (IAO Fraunhofer) referierten am Donnerstag über „PSNV unter den Bedingungen einer Pandemie“ und „Aktuelle Forschung in der Corona Pandemie“. Den Abschluss der interdisziplinäre Onlinekonferenz bildeten die Vorträge von Dr. Celia Norf (BBK) und Andrea Walraven-Thissen zu den Themen „Vulnerabilität und Resilienz als Trends in der Risikoforschung“ und „Die Situation in den Niederlanden“.

Andreas Karsten, Präsident von DGSMTech e.V. resümierte im Anschluss den Erfolg und unterstrich dabei: „Da physische Konferenzen auch in den nächsten Monaten nicht möglich sein werden und die interdisziplinäre Onlinekonferenz von den internationalen Teilnehmer*innen sehr gut angenommen wurde, ist bereits eine zweite Onlinekonferenz für Anfang 2021 in Planung“.

Kontakt:  

Ramian Fathi
Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit
Telefon 0202/439-5607
E-Mail
fathi{at}uni-wuppertal.de

https://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/2020/12/04/32931-interdisziplinaere-onlinekonferenz-im-bevoelkerungsschutz-social-media-und-die-corona-pandemie/