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Moritz Quel, M.A.

Soziologe
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Raum: W.10.021
Mail: mquel{at}uni-wuppertal.de
Telefon: +49 (0) 202 439-5609

Forschungsschwerpunkte

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls „Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit“ der Bergischen Universität Wuppertal ist Moritz Quel in den Projekten „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“ sowie „Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)“ beschäftigt. Hier untersucht er schwerpunktmäßig die Wirkungen von Maßnahmen der Kriminalprävention und Stadtentwicklung auf Kriminalität und subjektives Sicherheitsempfinden. Die Vorhaben integrieren quantitative und qualitative Forschungsmethoden wie kleinräumige Kriminalitäts- und Sozialstrukturanalysen, Bevölkerungsbefragungen, Beobachtungen, Interviews und niederschwellige Beteiligungsformate. Aus den Ergebnissen werden spezifisch-lokale Handlungsempfehlungen und verallgemeinerbare Strategien für sichere und lebenswerte Stadträume abgeleitet. 

Neben Kriminalprävention im öffentlichen Raum interessieren Moritz Quel die Phänomenbereiche Organisierte Kriminalität und Terrorismus/Extremismus.

Wissenschaftlicher Werdegang

Im Anschluss an das Abitur im Jahr 2010 studierte Moritz Quel Soziologie (Bachelor/Master of Arts) an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen eines Forschungspraktikums an der BUW untersuchte er das subjektive Sicherheitsempfinden am Wuppertaler Hauptbahnhof. Darüber hinaus beschäftigte er sich in zwei weiteren Praktika mit multiplen Tötungsdelikten junger Einzeltäter (Deutsche Hochschule der Polizei, Münster) sowie Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover). Von 2013 bis 2014 arbeitete Moritz Quel ein Jahr lang als studentische Hilfskraft im EU-Projekt HARMONISE („Holistic Approach to Resilience and Systematic Actions to Make Large Scale Urban Built Infrastructure Secure“) am Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der BUW. Seit August 2017 ist er wieder am Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.

Publikationen

Zeitschriftenbeiträge:
Haverkamp, Rita / Hohendorf, Ines / Hennen, Ina / Lukas, Tim / Quel, Moritz (2018): Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa). In: Forum Kriminalprävention 3/2018, S. 24-27.
Baier, Dirk / Quel, Moritz / Zietlow, Bettina (2018): Die Ausbeutung von Prostituierten aus der Sicht der Kunden – Problembewusstsein und Einflussfaktoren der Hilfsbereitschaft. In: Soziale Probleme, 29 (2), S. 151-168.
Buchbeiträge:
Quel, Moritz (2019): Sicherheit im Quartier – Gentrifizierung in der kommunalen Ordnungs- und Sicherheitspolitik. In: Eschenbruch, Nicholas (Hrsg.), Sicherheitslagen und Sicherheitstechnologien. Beiträge der ersten Sommerakademie der zivilen Sicherheitsforschung 2018. Münster: LIT (im Erscheinen).

Vorträge

30.08.2019: Zentralisierung oder Dezentralisierung? Umgang mit offenen Szenen im Bahnhofsviertel (mit Benjamin Coomann), Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises (Nordkrim), Hannover.
20.05.2019: Sicherheit im Bahnhofsviertel. Neue empirische Befunde (mit Ina Hennen), 24. Deutscher Präventionstag, Berlin.
12.06.2018: Sicherheit im Bahnhofsviertel. Erste empirische Befunde (mit Ines Hohendorf), 23. Deutscher Präventionstag, Dresden.
06.10.17: Gentrifizierung und Kriminalität. Nebenfolgen der Stadtentwicklung auf Unsicherheit und Unsicherheitswahrnehmung (mit Dr. Tim Lukas), Herbsttagung der Sektion Stadt- und Regionalsoziologie in der DGS, Dortmund.
29.09.17: Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung – Der Einfluss von Ausbeutungsindikatoren auf die Hilfsbereitschaft von Prostitutionskunden (mit Bettina Zietlow), 15. wissenschaftliche Tagung der Kriminologischen Gesellschaft, Münster.

Lehrveranstaltungen

WiSe 2019/20 Seminar: Sicherheit und Raum (mit Dr. Tim Lukas und Bo Tackenberg)
SoSe 2019 Seminar: Sicherheit und Gesellschaft (mit Dr. Tim Lukas und Bo Tackenberg)
WiSe 2018/19 Seminar: Die verunsicherte Stadt – Krisen, Katastrophen, Kriminalität (mit Dr. Tim Lukas und Bo Tackenberg)