Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Benjamin Coomann, M.A.

Soziologe Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter

Kontakt

Raum: W.10.021
Mail: coomann[at]uni-wuppertal.de
Telefon: +49 202 439-5609

ResearchGate

Benjamin Coomann arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl „Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit“ der Bergischen Universität Wuppertal. Im Rahmen des BMBF-Projekts „Sicherheit im Bahnhofsviertel“ sowie in der "Koordination Sicherheit Innenstadt/Döppersberg" untersucht er schwerpunktmäßig die Wirkungen von Stadtentwicklungsmaßnahmen auf Kriminalprävention und subjektives Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum. Weitere Forschungsschwerpunkte von Benjamin Coomann sind die Phänomenbereiche Islamismus, Extremismus und Terrorismus.

Benjamin Coomann studierte von 2011 bis 2018 Soziologie (Bachelor/Master of Arts) an der Bergischen Universität Wuppertal sowie an der Göteborg Universitet. In seiner Masterarbeit "Der Salafismus als Gegenstand der oberinstanzlichen Gerichtsbarkeit in Deutschland" hat er im Rahmen einer empirischen Datenanalyse untersucht, inwieweit sich die strafrechtliche Relevanz salafistisch-extremistischer Strukturen mit deren öffentlicher Thematisierung deckt. Seit März 2019 ist er am Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich als wissenschaftlicher Mitarbeiter zunächst im Projekt "Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)" und aktuell im Projekt "Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)" tätig. In seinem Dissertationsvorhaben beschäftigt er sich mit Sicherheitsdynamiken in Aufwertungsquartieren am Beispiel des Düsseldorfer Bahnhofsviertels.

WiSe 2021/22 Transnationaler Terrorismus. Ursachen, Trends und Gegenstrategien (mit Dr. Tim Lukas)

SoSe 2021 „Gefährliche Orte“ in der Stadt? Kriminalitätsbezogene Unsicherheit in urbanen Räumen (mit Dr. Tim Lukas, Saskia Kretschmer)

WiSe 2020/21 Transnationaler Terrorismus. Ursachen, Trends und Gegenstrategien (mit Dr. Tim Lukas)

WiSe 2019/20 Transnationaler Terrorismus. Ursachen, Trends und Gegenstrategien (mit Dr. Tim Lukas)

Publikationen und Vorträge

Lukas, Tim / Coomann, Benjamin (2021): Die Verlagerung von Disorder - Eine Fallstudie zur städtebaulichen Kriminalprävention im Bahnhofsviertel. In: Kriminologie - Das Online-Journal (KrimOJ), 3(1), S. 54-71.

Lukas, Tim / Coomann, Benjamin / Kretschmer, Saskia (2021): Kooperative Sicherheitsarbeit in neuen Stadträumen. Die Wuppertaler „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“. In: Transforming Cities, 4, S. 60-64.

Lukas, Tim / Kretschmer, Saskia / Coomann, Benjamin (2020): Plurale Sicherheitsarbeit in einem neuen Stadtraum. Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID) in Wuppertal. In: Forum Kriminalprävention, 3, S. 18-21.

Coomann, Benjamin / Lukas, Tim (2019): Der Islamismus als Gegenstand oberinstanzlicher Gerichtsbarkeit und journalistischer Berichterstattung in Deutschland. In: Kriminalistik 8-9, S. 493-497.

Coomann, Benjamin / Kretschmer, Saskia / Lukas, Tim (2022): “If you put two lazy people together or two stupid people together, you don't get much out of it.” A German Case Study on Plural Policing and Feelings of (In-)Security in an Inner-City Area. In: Hirschmann, Nathalie / John, Tobias / Reichl, Frauke / Garand, Jacqueline Abigail (Hrsg), Plural Policing in the Global North: Insights into Concepts, Aspects and Practices. Wiesbaden: Springer VS (im Erscheinen).

Coomann, Benjamin / Kretschmer, Saskia (2021): Sicherheitskooperationen im Bahnhofsviertel als Chance für die Polizeiarbeit – empirische Befunde aus drei deutschen Großstädten. In: Arzt, Clemens et al. (Hrsg.), Perspektiven der Polizeiforschung. Berlin, S. 319-332.

24.03.2022 Sicherheitskonferenz für das Bahnhofsareal (mit Dr. Tim Lukas und Saskia Kretschmer), Hagen.

29.11.2021 Wie sicher ist der neue Döppersberg? Das Projekt: KoSID (mit Dr. Tim Lukas und Saskia Kretschmer), Politische Runde, Bergische VHS Solingen Wuppertal.

05.11.2021 Beteiligungsformate als Schlüssel eines gesteigerten Sicherheitsempfindens im öffentlichen Raum (mit Saskia Kretschmer), Netzwerktagung „Kriminologie in NRW", Köln.

09.09.2021 "If you put two lazy people together, you don't get much out of it." A German case study on plural policing and feeelings of (in-)security (mit Saskia Kretschmer und Dr. Tim Lukas), 21. Jahreskonferenz der European Society of Criminology, online.

17.06.2021 Sicherheit im Bahnhofsviertel. Ergebnisse und Einblicke in das Präventionskonzept für Düsseldorf (mit Dr. Tim Lukas), Kriminalpräventiver Rat Stadtbezirk 01, Düsseldorf.

11.06.2021 Konstruktion und Produktion von (Un-)Sicherheit im Bahnhofsviertel (mit Saskia Kretschmer), Workshop "(Un-)Sicherheitsgefühle - Zur sinnlichen Organisation prekärer Ordnung", Gießen (online).

11.05.2021 Werkzeuge für mehr Sicherheit im Bahnhofsviertel (mit Dr. Ines Hohendorf), Deutscher Präventionstag, Köln (online).

15.04.2021 Sicherheit im Bahnhofsviertel. Ergebnisse und Einblicke in das Präventionskonzept für Leipzig (mit Dr. Tim Lukas), 7. Projektbeirat Stadtraumkonzept erweiterte Innenstadt, Leipzig (online).

05.03.2021 Sicherheitskooperationen im Bahnhofsviertel als Chance für die Polizeiarbeit – empirische Befunde aus drei deutschen Großstädten (mit Saskia Kretschmer), Nachwuchstagung Empirische Polizeiforschung, online (Video).

04.11.2020 Sicherheit im Bahnhofsviertel. Ergebnisse und Einblicke in das Präventionskonzept (mit Dr. Tim Lukas), 42. Kommunale Sicherheitskonferenz, Leipzig (online).

28.09.2020 Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa) - Ein Werkzeugkasten der Kriminalprävention (mit Dr. Meike Hecker), Deutscher Präventionstag, Kassel (online).

12.06.2020 Was macht öffentliche Räume sicher und attraktiv? Erfolgsfaktoren kommunaler Kriminalprävention in Bahnhofsvierteln (mit Moritz Quel), Tagung des Netzwerks "Kriminologie in NRW", Münster (online).

30.08.2019 Zentralisierung oder Dezentralisierung? Umgang mit offenen Szenen im Bahnhofsviertel (mit Moritz Quel), Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises (Nordkrim), Hannover.

08.04.2019 Sicherheit im Leipziger Bahnhofsviertel (mit Dr. Tim Lukas), Netzwerk „Leipzig – Stadt für alle“, Leipzig.

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