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KoSID: Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg

Mit dem „Neuen Döppersberg“ präsentiert sich Wuppertal seinen Gästen und Bürgern. Als zentrales Stadtentwicklungsprojekt der vergangenen Jahre besticht das neue „Tor zur Stadt“ durch seine attraktive und funktionale Gestaltung. Es stellt auf diese Weise einen der wenigen Verkehrsknotenpunkte im Stadtgebiet dar, der zugleich zum Verweilen einlädt. Die Wuppertaler wünschen sich nicht nur, dass das so bleibt, sondern dass diese Attribute auch auf die Elberfelder Innenstadt ausgeweitet werden. Dabei spielen die reale und die gefühlte Sicherheit eine große Rolle. Grünflächen, großzügige Verkehrsflächen und Plätze werden nur dann von den Bürgern angenommen, wenn sie sich dort sicher fühlen.

Deshalb werden im Projekt KoSID seit April 2019 Maßnahmen abgestimmt und erprobt, die helfen sollen, Sicherheit und Ordnung am „Neuen Döppersberg“ und in der Elberfelder Innenstadt nachhaltig zu gewährleisten. Dabei soll der städtische Raum für alle Nutzer lebenswert und attraktiv sein.

Projektziel

Ziel des Projekts KoSID ist es festzustellen, mit welchen abgestimmten Maßnahmenpaketen der Stadtplanung, der sozialen Arbeit, der lokalen Verkehrsbetriebe, des Einzelhandels wie auch der Sicherheitsbehörden in einem neu gestalteten urbanen Raum zielgerichtet agiert werden kann. Die Maßnahmenentwicklung wird begleitet durch die Bergische Universität Wuppertal, die den Entwicklungsprozess als neutraler Partner steuert und die getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf ihre Wirkungen auf die Sicherheitswahrnehmung der Bevölkerung untersucht.

Publikationen

Lukas, Tim / Kretschmer, Saskia / Coomann, Benjamin (2020): Plurale Sicherheitsarbeit in einem neuen Stadtraum. Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID) in Wuppertal. In:  Forum Kriminalprävention, 3, S. 18-21.

Projektinformationen

Projekt-Homepage: www.kosid.de

Projekt-Flyer: Prospekt

Projekt-Poster: Plakat

Laufzeit

04/2019 – 03/2022