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ResOrt: Resilienz durch sozialen Zusammenhalt – Die Rolle von Organisationen

Seit dem 01.10.2017 wird das Forschungsprojekt „Resilienz durch sozialen Zusammenhalt – Die Rolle von Organisationen (ResOrt) im Rahmen des Forschungsprogramms „Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Hierbei handelt es sich um ein Verbundprojekt des Lehrstuhls für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal (Projektkoordination), dem Deutschen Roten Kreuz und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für Organisationen, wie Aspekte des sozialen Zusammenhalts als wesentlicher Resilienzfaktor in die Strategieentwicklung miteinbezogen werden können und sozialer Zusammenhalt gefördert werden kann. Unterstützt wird der Verbund durch die assoziierten Partner des Global Disaster Preparedness Center der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung (GDPC), dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. (VSKA) und Caritas International.

Internationale und nationale Studien zeigen, dass sozialer Zusammenhalt ein entscheidender Faktor für die Erhöhung der Resilienz der Bevölkerung im Krisen und Katastrophenfall ist. Die Erfahrungen vergangener Krisenereignisse zeigen aber auch, dass verschiedene Organisationen, die zur Verringerung von Vulnerabilität beitragen, diesen Faktor sehr unterschiedlich berücksichtigen. Ebenso unterscheiden sich das internationale und das nationale Hilfeleistungssystem hinsichtlich der Einbindung des sozialen Zusammenhalts in ihre Arbeit. Das geplante Verbundvorhaben widmet sich vor diesem Hintergrund der Frage, welche Rolle der soziale Zusammenhalt in der Arbeit von Katastrophenschutzorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Nachbarschaftsorganisationen und Kommunalverwaltungen bei der Bewältigung von Krisen und Umbrüchen spielt. Darüber hinaus wird untersucht welche (sozialräumlichen) Entstehungsbedingungen die Stärkung des sozialen Zusammenhalts auf der Ebene von Stadtteilen und Nachbarschaften ermöglichen und wie der soziale Zusammenhalt durch die (kooperative) Arbeit von Organisationen gestärkt werden kann, um Krisen und Umbrüche zukünftig besser bewältigen zu können. Diese Fragen werden in einem, in vier deutschen Referenzregionen umgesetzten, repräsentativen, gemischt qualitativ-quantitativen Untersuchungsdesign bearbeitet.

Weitere Informationen

Projekt-Website

Projektflyer

Presseberichte zum Projektstart finden Sie hier und hier (Westfalenpost vom 21.12.2017).

Laufzeit

10/2017 – 09/2020

Förderung

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der „Geistes, Kultur- und Sozialwissenschaften“ (Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen).