Kontakt
Raum: W.10.024
E-Mail: mbodur[at]uni-wuppertal.de
Telefon: +49 (0) 202 439-5605
Forschungsgruppe: Resilienz kritischer Infrastrukturen
Muhammed Enes Bodur ist seit August 2025 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit an der Bergischen Universität tätig. Sein Forschungsinteresse gilt der Messbarkeit zentraler Aspekte der Resilienz im Bevölkerungsschutz.
Muhammed Enes Bodur ist seit März 2023 in der wissenschaftlichen Forschung im Bereich Bevölkerungsschutz und kritische Infrastrukturen tätig. Zunächst arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der TH Köln im Projekt NOWATER und später in den Projekten Co-Site und Impuls und war ab September 2024 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt . Seine Tätigkeit umfasste sowohl inhaltliche Forschungsarbeit als auch die Unterstützung der Institutsentwicklung.
Im Projekt NOWATER unterstützte er die Untersuchung organisatorischer und technischer Lösungsstrategien zur Erhöhung der Resilienz gesundheitlicher Einrichtungen. Seine Aufgaben umfassten insbesondere die Konzeption und Weiterentwicklung von Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Ausfällen in der Infrastruktur, die Analyse kritischer Versorgungsabhängigkeiten, die Konzeption, Durchführung und Evaluation von Krisenübungen in Krankenhäusern.
Im Projekt Co-Site war er maßgeblich an der Entwicklung systemischer und innovativer Transferlösungen beteiligt, u. a. durch die Initialisierung eines regionalen Resilienz-Forums, die Vernetzung von Akteuren aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik sowie die Mitwirkung am Aufbau eines Reallabors für Wissenstransfer und Klimaanpassung. Zudem arbeitete er an der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen sowie der Weiterentwicklung institutsinterner Prozesse und Projektmanagementmaßnahmen.
Im Projekt Impuls unterstützte er bei der Durchführung einer qualitativen Inhaltsanalyse von Interviews mit Akteuren kritischer Infrastrukturen – insbesondere des Wassersektors – und entwickelte darauf aufbauend Micro-Learning-Formate, die Handlungskompetenz und Risikobewusstsein im integrierten Risikomanagement stärken sollen. Darüber hinaus war er an der Vorbereitung und Durchführung von Akteursdialogen, Workshops und Expert*inneninterviews beteiligt und wirkte an der Erstellung eines Best-Practice-Beispiels zur Umsetzung von Transferlösungen im Wassersektor mit.
Zusätzlich unterstützte er die Beantragung nationaler und internationaler Drittmittel (BMFTR-Förderlinien, Horizon Europe, DAAD, DFG) und arbeitete in interdisziplinären Konsortien mit.
Sein wissenschaftlicher Werdegang wird ergänzt durch kontinuierliche Vernetzung im Graduierten-Netzwerk „Zivile Sicherheit“.
Teil des Kernteams im Graduierten-Netzwerk „Zivile Sicherheit“
Publikationen und Vorträge
Neuner, Steffen; Geiger, Manuel; Bodur, Muhammed Enes; Fekete Alexander (2025). No Water. Praxisnaher Leitfaden für die Notfallvorsorgeplanung zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung im Krisenfall. Krankenhaus Technik und Management, KTM, 1-2/2025: 54-56
Jörn Birkmann, Muhammed Enes Bodur, Alexander Fekete, Finn Juhl und Daniel Schick (2026); Naturgefahren und Resilienzmanagement. In: Das deutsche Vermessungs- und Geoinformationswesen 2025 ISBN 978-3-87907-762-5
Joel, Elena; Krause, Steffen; Schaum, Christian; Sturm, Christoph; Jahn-Mühl, Bernhard; Rücker, Nadine; Bäumer, Jan; Wienand, Ina; Geiger, Manuel; Neuner, Steffen; Bodur, Muhammed Enes; Fekete, Alexander; van der Heijden, Sophie; Heinzel, Christine; Schultze-Florey, Nathan Fridtjof ; Sandholz, Simone ; Strecker, Dirk ; Jezek, Werner (2024): Notfallvorsorgeplanung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für Krankenhäuser. Projekt NOWATER
Geiger, Manuel; Neuner, Steffen; Bodur, Muhammed Enes; Hetkämper, Chris; Beckers, Daniel; Fekete, Alexander (2024): Notfallkonzept für Infrastrukturausfälle im Krankenhaus. Projekt NOWATER
Bodur, Muhammed Enes; Neuner, Steffen; Geiger, Manuel; Fekete, Alexander (2024): Übungskonzept für Infrastrukturausfälle im Krankenhaus. Projekt NOWATER